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Biodynamischer Weinbau

Seit 2006 arbeiten wir nach den biodynamischen Richtlinien des Demeter-Bundes.

Biodynamisch zu arbeiten ist eine wunderbare Lebensaufgabe. Es erfordert viel Feingefühl im Weingarten und langfristiges Denken.

Biodynamischer Weinbau bedeutet für uns viel mehr als "nur" Wein machen. Es geht viel mehr darum, die Lebenszusammenhänge zu verstehen. Die Natur is ein ausgeklügeltes System, das es zu erforschen gilt und ihre Kräfte zur Selbstregulierung für den Weinbau zu nutzen. Wie man das macht, lässt sich nicht so einfach in einem Lehrbuch nachlesen. Es erfordert viel Beobachtung, Ausdauer, Geduld und Erfahrung. Rudolf Steiner (1864-1925) hat in seinen Vorträgen Anregungen dazu gegeben, wie man die Kräfte der Natur verstehen und nutzen kann. Seither wir auf diesem Gebiet geforscht und weiterentwickelt.

Im Demeterbund - dem internationanlen Verband von biodynamischen Landwirten - gibt es dazu unterschiedliche Arbeitsgruppen, die sich regelmäßig treffen, Erfahrungen austauschen und auf ihrem (Spezial-) Gebiet weiterforschen. In einer dieser Arbeitsgruppen werden auch die für die Landwirtschaft wichtigen Präparate gemeinsam hergestellt. Das Hornmistpräparat sorgt z.B. dafür, dass das Bodenleben angeregt wird, während das Hornkieselpräparat einen Lichtimpuls gibt, zur Förderung der Photosynthese und Nährstoffaufnahme. Außerdem werden noch verschiedene Präparate aus Heilkräutern hergestellt, wie z.B. Brennessel, Baldrian, Schafgarbe oder Kamille, die ebenfalls ja nach Witterung zur Besänftigung oder Stärkung der Pflanzen eingesetzt werden.

Wesentlich ist natürlich - wie in jeder Art von Weinbau - die Arbeit des Winzers. Wann er welchen Arbeitsschritt durchführt, mit wie viel Eifer er dabei ist, wirkt sich schlussendlich auf die Ernte und auf den Geschmack des Weines aus. Dass Matthias mit Leib und Seele dabei ist und sehr auf den "richtigen" Zeitpunkt bedacht ist, kann man in seinen Weinen auch spüren. Probieren Sie am besten selbst :-)

Um den "richtigen" Zeitpunkt zu erkennen, dienen verschiedene Mond- und Planetenkalender. Allen voran arbeiten wir mit dem Kalender von Maria Thun, der jährlich neu erscheint. Maria Thun hat in eigener Forschung sehr viel über die Auswirkungen der verscheidenen Mondrythmen und Planetenkonstellationen herausgefunden und daraus Anregungen u.a. für den Gartenbau abgeleitet.